EUR 18,95
inkl. MwSt.
ab 50,00 EUR versandkostenfrei
Inhaltsbeschreibung
Welches war der verrückteste Moment in der Literaturgeschichte seit 1945? Warum verliebte sich ein junger deutscher Autor in Susan Sontag? Wie veränderten die Schüsse der sechziger Jahre die Sprache? Wie spielte Rudi Dutschke Fußball? Warum klagte ein Konzern wie Siemens gegen eine Satire? Wie wurde Literatur durch die Berliner Mauer geschmuggelt? Seit fast fünf Jahrzehnten ist Friedrich Christian Delius Akteur und Beobachter des deutschen Geisteslebens. Schon mit einundzwanzig las er vor der Gruppe 47, wurde wenige Jahre später Lektor bei Wagenbach, dann bei Rotbuch. Er erlebte Sternstunden und Tiefpunkte der Linken sowie ihre Zerrissenheit angesichts des beginnenden RAFTerrors. Mit seinen Romanen wurde er zum poetischen Chronisten deutscher Zustände wobei er die Kunst stets gegen die Politik verteidigte. In seinem Erinnerungsband liefert Delius bestechende Deutungen der tiefen politischen Spaltungen von den Sechzigern bis zur Wendezeit, zeichnet Porträts von Weggefährten und Autoren wie Wolf Biermann, Heiner Müller oder Günter Kunert, Nicolas Born, Thomas Brasch oder Herta Müller und spricht über das Glück der Literatur. Ein ebenso persönliches wie eindrucksvolles Zeugnis einer Epoche.Rote Jahre, poetische Zeiten, Aufbrüche ins Neue: Der Büchner-Preisträger Friedrich Christian Delius erinnert sich
Produktinformationen
Als die Bücher noch geholfen haben
Biografische Skizzen
Verlag: Rowohlt, Berlin , Neuaufl. (2012)
Sprache: Deutsch
Gebunden, 296 S., m. zahlr. Abb.
ISBN-10: 3-87134-735-3
ISBN-13: 978-3-87134-735-1
KNV-Titelnr.: 31496128
Über den Autor
Delius, Friedrich Chr.
Friedrich Christian Delius, geboren 1943 in Rom, aufgewachsen in Hessen, lebt heute als Schriftsteller in Berlin und Rom. 2004 wurde er mit dem Fontane-Preis für Literatur ausgezeichnet und 2007 erhielt er den Joseph-Breitbach-Preis. 2011 wurde Friedrich Christian Delius der Georg-Büchner-Preis verliehen, im Jahr 2012 erhielt er den Gerty-Spies-Literaturpreis.
